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SWIFT - Wie die Banken über SWIFT miteinander kommunizieren

Beispiel SWIFT Code Suche der CIBC Bank
Bank Details mit SWIFT Code der CIBC Bank

 

 

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Wie die Banken über SWIFT miteinander kommunizieren?

Die Abkürzung SWIFT steht für „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication“, eine Institution, die den Nachrichtenverkehr der Kreditinstitute untereinander regelt – und zwar in mehr als 200 Ländern weltweit. Wörtlich könnte man SWIFT also als „Internationale Gesellschaft für die Telekommunikation im Finanzbereich“ bezeichnen.

 

Gegründet wurde die SWIFT im Jahre 1973 in Brüssel. Die Beteiligten wollten mit der SWIFT eine Zentrale errichten, die den Nachrichtenaustausch der Kreditinstitute untereinander und mittels eines funktionierenden Telekommunikationsnetzes steuert. Die SWIFT hat ihren Sitz in Belgien, in La Hulpe und koordiniert von dort aus den Nachrichtenverkehr ihrer Mitglieder. An SWIFT sind mittlerweile mehr als 8.000 international agierende Kreditinstitute beteiligt. Auch Broker, Investmenthäuser oder Börsen können mittlerweile Mitglied der SWIFT werden.

 

Um deren Datentransfer zu bewältigen, hat die Gesellschaft SWIFT ein Datennetz bereitgestellt, das umgangssprachlich SWIFT‐Netz genannt wird.

 

Um die große Menge an SWIFT‐Daten weltweit zu verarbeiten, gibt es zusätzliche Operating Centre – also Rechenzentren – in den Niederlanden und den USA. Ein weiteres SWIFT‐Rechenzentrum soll in der Schweiz errichtet werden. Die Verwaltung der SWIFT ist in 22 Büros rund um den Globus vertreten, unter anderem in den USA, in Australien, Japan, Großbritannien und Frankreich. Der Sitz von SWIFT Germany ist in Frankfurt am Main.

 

Allein im Juli 2009 wurden fast 330 Millionen Nachrichten aus 209 Ländern weltweit über das Netz der SWIFT ausgetauscht, im Durchschnitt sind das mehr als 14 Millionen SWIFT‐Nachrichten pro Tag. Zu den SWIFT‐Nachrichten gehören beispielsweise Mitteilungen zum Zahlungsverkehr, zu Wertpapiertransaktionen, zu Devisen‐ und Geldmärkten, aber auch administrative Nachrichten der Kreditinstitute untereinander.

 

In diesen SWIFT‐Nachrichten informiert ein Kreditinstitut beispielsweise eine andere Bank, dass für deren Kunde ein Überweisungsauftrag vorliegt. Den Betrag der Überweisung soll die Empfängerbank zu einem bestimmten Termin von einem vorgegebenen Konto abbuchen und dann an den Zahlungsempfänger weitergeben. Zu beachten ist, dass über SWIFT ausschließlich Nachrichten ausgetauscht werden, Geldtransaktionen werden nicht vorgenommen.


Der Dienst beschränkt sich also ausschließlich auf den Transport der Nachrichten. Um den zu realisieren und die Empfänger zu identifizieren, ist ein bestimmter Code notwendig, der so genannte BIC‐Code. BIC steht für Bank Identifier Code und ist analog der deutschen Bankleitzahl zu sehen. Da dieser BIC‐Code aber von der SWIFT festgelegt und standardisiert wird, ist oft auch vom SWIFT‐Code die Rede. Beim BIC‐Code handelt sich um einen nach ISO –der Internationalen Organisation für Normung – standardisierten Code, mit dem weltweit jedes Mitglied und Teilnehmer der SWIFT eindeutig identifiziert werden kann.